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Bilder richtig aufhängen - 3 Profi-Tipps um deine Räume mit Kunst zu gestalten

Christiane Stolze - Interior Designerin aus Leipzig
Christiane Stolze - Interior Designerin aus Leipzig

Christiane Stolze ist Interior Designerin aus Leipzig. Sie kennt die Gesetze und Wirkung von Formen, Farben, Proportionen und Stilelementen. In Ihrer Arbeit spielt Kunst eine ganz besondere Rolle.

 

Getreu dem Motto: "A room is nothing without art“ , bindet sie diese ganz selbstverständlich ein und erschafft Räume mit Charakter. 

 

Sie weiß, wie kleine Details das gesamte Raumbild stören können und teilt mit uns ihre drei besten Tipps für ein gelungenes Gestalten deiner Räume mit Kunst und Wandbildern.

3 Tipps zum Gestalten Deiner Räume mit Kunst - von Christiane Stolze - Interior Designerin aus LEipzig

Kunst ist, genau wie unser Zuhause, ein Spiegel unserer selbst. Doch wie kannst du sie am besten so hängen, dass sie das Raumbild positiv beeinflusst?

Generell gilt: Erlaubt ist alles, was gefällt. Dazu ist es immer gut, ein paar gute Tipps in der Hinterhand zu haben. Hier stelle ich dir drei Hängungen von Wandbildern vor, die meine Favoriten sind. 

Foto: Christiane Stolze
Foto: Christiane Stolze

Tipp 1 - Einzelne Kunstwerke auf Augenhöhe

Platziere einzelne Kunstwerke immer auf Augenhöhe: Wähle hierbei eine Höhe von ca. 1,40 m bis 1,50 m - gemessen von der Mitte des Bildes bis zum Boden. Variiere nach deiner Körpergröße und deinem Empfinden. Bilder über Möbelstücken, wie Kommoden und Sideboards, sollte maximal 10 cm bis 20 cm darüber hängen. 

 

Im Idealfall sollte das Kunstobjekt ungefähr 2/3 der Möbelbreite einnehmen.

Tipp 2 - Ein Gesamtbild erschaffen

Zwei oder mehrere Wandbilder wirken immer in Form eines Gesamtbildes. Hängen sie zu weit voneinander entfernt, scheinen sie verloren. Eine gute Faustregel hierbei ist: Bringe die Bilder am besten im Abstand von 5 cm bis 8 cm neben- oder übereinander an die Wand.

Tipp 3 - Gallery Wall hängen

Nutze beim Gestalten einer Gallery Wall ähnliche Bild- oder Farbthemen oder einheitliche Rahmen. Das können zum Beispiel Schwarzweiß-Bilder in schwarzem Rahmen mit weißem Passepartout sein. Wenn du es lebhafter magst, wähle unterschiedliche Bilderrahmen und Formen mit unterschiedlichen Bildern. 

 

Bei großen und mittleren Kunstwerken wirkt ein Abstand von 5 cm bis 8 cm und bei kleineren Objekten von 4 cm bis 6 cm besonders gut.

 

Eine weitere Variante bietet die Salonhängung, auch Petersburger Hängung genannt. Sie besteht aus gewolltem „Chaos“ und erlaubt eine große Vielfalt an Bildern. Hier gibt es eigentlich nur eine Regel - so viel wie möglich nah beieinander.  

Extra-Tipp

Leg dir die Vorauswahl deiner Hängung auf Packpapier zur Probe. Dann zeichne an der äußeren Kante der Bilder entlang und schneide die Formen aus. Jetzt kannst du sie mit Klebeband an der Wand anbringen und sehen, wie sie auf dich wirken. So erleichterst du dir die Arbeit und kannst im Voraus nachjustieren.

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