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Rückblick Februar 2019 - mit Muskelkater und Bohrmaschine auf zu neuen Abenteuern

Im Februar habe ich:

  • gelernt, was Partnerschaften in Sport und Geschäft bewirken können
  • für meine Kunden zur Bohrmaschine gegriffen und mich mit der Stahlbetonwand angelegt
  • mich auf die Suche nach einer neuen Geschäftsidee gemacht - nun träume ich von Reise-Abenteuern im Namen der Kunst-Erforschung

 

Gemeinsam stark - wie mir Partner im Sport und im Geschäft helfen

Autsch, heute habe ich Muskelkater, denn gestern Abend war ich beim Sport. Seit Februar ziehe ich es durch: Endlich bewege ich mich wieder regelmäßig. Ich gehe jetzt ein- bis zweimal in der Woche Bouldern, das ist Klettern ohne Seilsicherung in geringen Höhen. Schon jetzt merke ich, wie gut das meinem Rücken tut. Und nicht nur das, ich fühle mich allgemein viel fitter, im Gegensatz zu dem Jahr davor, in dem ich meine sportlichen Aktivitäten ganz schön habe schleifen lassen.

 

Alles was mir bisher fehlte, war jemand, der regelmäßig mit mir hingeht und mich mitzieht. Denn allein ist mein innerer Schweinehund oft riesengroß.

 

Zum Glück habe ich jetzt jemanden gefunden, der mit mir zusammen klettert. Besonders toll: Stephan kann es richtig gut, weil er seit mehreren Jahren mindestens zwei- bis dreimal pro Woche in die Kletterhalle oder in die Natur an den Felsen geht. Dadurch macht es mir doppelt soviel Spaß, denn mein “Boulder-Buddy” zieht mich mit, gibt mir gute Tipps und kennt viele Leute. Dadurch gehe ich jetzt gern zum Sport und habe Spaß daran - obendrein lerne ich richtig schnell dazu, viel schneller als bei meinen letzten Versuchen vor einigen Jahren im Alleingang.

 

Stephan ist mein Boulder-Buddy, er kann gut klettern
Stephan ist mein Boulder-Buddy, er kann gute Tricks
Zweimal in je Woche Sport für mich: Ich lerne
Zweimal in je Woche Sport für mich, ich lerne

Den gleichen positiven Effekt erlebe ich gerade in meiner Galerie. Bisher habe ich mich meistens allein durch die Fragen und Entscheidungen der Geschäftswelt gekämpft. Ich habe viel gelesen, im Internet geforscht, ausprobiert und hin und wieder Freunde und Bekannte gefragt.

 

Seit Januar genieße ich einen regelmäßigen Austausch mit anderen Selbständigen. Schon allein wenn ich über die Probleme rede, finde ich plötzlich gute Antworten. Und wenn meine Partner mir Fragen stellen, ihre Sichtweise zeigen und mir Tipps geben, wird Vieles auf einmal sonnenklar. Jeder hat andere Erfahrungen gemacht, und so helfen wir uns gegenseitig bei den großen und kleinen Fragen. Ich merke richtig, wie gut es mir und dem Erfolg meiner Galerie tut. Falls Du auch selbständig bist, kann ich Dir so eine Partnerschaft sehr empfehlen.

 

 

Selbst ist die Frau - manchmal bringe ich die Bilder bei meinen Kunden an die Wand

Im Februar kam ein Paar zu mir in die Galerie. Sie hatten sich letztes Jahr ein großes Bild von mir rahmen lassen. Nun haben die beiden ihr Arbeitszimmer neu gestaltet und dafür ein neues Bild gesucht. Es gab einen schönen Platz direkt über der Holzkommode, der einfach nach einem passenden Bild verlangte. Als sie zu mir kamen, hatten sie bereits zwei kleinere abstrakte Gemälde ins Auge gefasst, die in einem kräftigen Blau leuchteten. Aber ganz sicher waren sich die beiden mit der Wahl noch nicht. 

 

Dafür waren sie gut vorbereitet und hatten extra Fotos des neuen Zimmers gemacht, die sie mir auf dem Handy zeigten. Im Raum hängt bereits ein Gemälde, dass in dunklen, warmen Farben gehalten ist und einen goldenen Rahmen hat. Die Kommode hat einen kräftigen warmen Braunton. Ansonsten sind die Wände hell und das Zimmer lichtdurchflutet. Darum habe ich sie auf ein neues Gemälde von Irina Bugoslavska aufmerksam gemacht; so neu, das ich es noch gar nicht auf meiner Website gezeigt hatte. 

 

Sobald sie es gesehen hatte, waren sich beide plötzlich einig: Ja, das sollte es sein.

Wir machten einen Termin für die Anlieferung aus, denn innerhalb Leipzig bringe ich die größeren Bilder gratis nach Hause. Das Paar sagte mir, dass sie in ihrem Neubau sehr harte Stahlbetonwände hatten, ob ich eine kräftige Bohrmaschine hätte? Gesagt getan. Ich gestehe, zuvor habe ich mich von meinem Mann über die passenden Dübel und Schrauben beraten lassen. Am Bild selbst habe ich für die Aufhängung ein Bilderseil angebracht, so dass ein Loch genügen würde.

 

Ja, die Wand hatte es wirklich in sich, aber die Bohrmaschine und ich waren stärker :)

Das Bild hängt jetzt an seinem neuen Platz und ich finde, es passt sehr gut in den Raum und entfaltet eine tolle Wirkung.

 

Das Gemälde "Sakura" von Irina Bugoslavska in seinem neuen zu Hause, aufgehangen
Das Gemälde "Sakura" von Irina Bugoslavska in seinem neuen zu Hause

Die Suche nach einer sinnvollen Online-Erweiterung meiner Galerie Oder Auf zu neuen Abenteuern

Der Februar stand für mich ganz im Zeichen der Suche nach einer neuen Geschäftsidee:

Keine Sorge - meine Galerie bleibt bestehen. Doch die Atmosphäre und den Kunstgenuss kann nur erfahren, wer mich besuchen kommt. Darum habe ich nach einer Lösung gesucht, die gut online funktioniert, um Menschen, die weiter weg wohnen, ebenfalls für Kunst zu begeistern.

 

Wie ich im letzten Rückblick geschrieben habe, nehme ich seit Januar an einem Coaching-Gruppen-Kurs namens SOMBA teil, um meine Online-Pläne in die Tat umzusetzen. Hier ging es für mich zuallererst auf die Suche nach einer Idee, die gut zu mir und meinem Warum passt und den Menschen, die ich ansprechen will, einen echten Mehrwert bietet. 

 

Dafür habe ich meine Stärken und Schwächen erkundet, ein Visions-Board erstellt, Freunde und alte Kollegen befragt und mehr als 200 Dinge aufgeschrieben, die ich gerne mache. Dann ging es daran, passende Geschäftsideen zu finden -  die Ideen flossen nur so. Der schwierigste Teil für mich war alles zu sortieren, zu bewerten und eine Auswahl zu treffen.

 

Mein Ergebnis:

Ich liebe meine Galerie und möchte diese auf jeden Fall weiterhin betreiben. Menschen für Kunst zu begeistern, die Berührungsängste zu nehmen und zu sehen, wie sich jemand in ein Bild verliebt, das macht mich glücklich.

 

Doch eine wichtige Neuerung soll es geben:

Wie du vielleicht schon weißt, reise ich gern in nahe und ferne Länder, um dort nach Künstlern Ausschau zu halten. Oft bringe ich tolle Kunstwerke mit. Das sind Fundstücke, die ich nur vor Ort entdecken kann, da die meisten der Künstler unbekannt sind und keine eigene Website haben. Bisher hatte ich dabei immer ein schlechtes Gewissen, weil meine Galerie in der Zeit geschlossen bleiben musste.

 

Aus dem Nachteil mache ich jetzt einen Vorteil:

Bei meiner nächsten Reise möchte ich meine Kunden einfach mitnehmen - virtuell. Ich möchte Galerien, Ausstellungen, Kreativmärkte und Künstler besuchen, kleine Live-Videos vor Ort machen um die Erlebnisse und Eindrücke zu dir zu bringen. Dazu werde ich eine Gruppe auf Facebook gründen, in der du mit mir reisen kannst. Du kannst interagieren, Fragen stellen und wenn dir ein Bild gefällt, bringe ich es dir mit. Du bekommst Inspiration für den Alltag und Einblicke in die Welt der Kunst.

 

Wie das alles genau funktionieren wird, werde ich bald einfach ausprobieren. Für Ostern plane ich eine Reise nach Ungarn. Wenn Du online dabei sein möchtest, schreib mir gern eine Mail. 

 

 

Ausblick März

Phiuma mit ihrer Gitarre
Phiuma mit ihrer Gitarre

Heute war Phiuma bei mir, hat ihre Gitarre ausgepackt und mir eines ihrer Lieder vorgesungen. Es war wunderschön und berührend - danach hatte ich echt gute Laune und war vollkommen raus aus dem Galeristen-Arbeitstrott

 

Die junge Frau reist durch die Welt: Ihre Lieder singt sie auf Deutsch, Englisch und Italienisch. Weil sie bald wieder los läuft, haben wir ein spontanes Konzert in der Galerie geplant - schon diesen Freitag. Ich freue mich auf dich.

  • Freitag, 08.03.2019
  • 19 Uhr bis 20:30 Uhr
  • Eintritt: Soviel Du geben magst

Wenn du Lust hast, mich virtuell auf meiner Ungarn-Reise zu begleiten, dann schreib mir oder melde dich für meinen Newsletter an - dort verpasst du keine Info. 

 

 

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