Fotodose - 6 Monate für ein Bild

Bierdosenlochbildkamerabilder

 

 

Dank der Idee von Michael Panzer gibt es schon jede Menge davon. Und es werden immer mehr...


Michael Panzer, Initiator und "Fotodosenfabrikant":

 

"Ich finde es extrem beeindruckend, wie sich die Sonnenbahnen über den Horizont ziehen.

 

Oder wie bei Bildern, die nach Norden ausgerichtet sind, die Sonne sich in den Fenstern spiegelt und auf das Papier brennt.

 

 

 

 

Das Fotopapier altert, während es bis zu 6 Monate Wind, Regen, Sonne, Schnee, Kälte und Hitze ausgesetzt ist.

 

Es schimmelt, wenn man es nicht schnell genug im Dunkeln trocknet und es verändert nochmals seine Farbe, wenn es dem Scanner ausgesetzt wird. 

 

 

All diese Vergänglichkeit ist gebannt auf ein Bild, mit etwas Glück erkennt man dann auch noch ein Haus, einen Baum oder ein Schild."

Michael Panzer begann vor Jahren damit, jede Menge Fotodosen zu bauen und sie im Freundeskreis zu verteilen. Seine Dosen gingen um die Welt und aus den entstandenen Bildern legte er eine Sammlung von Langzeitaufnahmen an. 

 

Nun gibt es seine Fotodosen bei BeuteltierART zu kaufen. Er freut sich über jedes Bild, dass ihm geschickt wird. 



Anleitung für Fotos aus der Dose

Die Lochkamera ist eine leere Getränkedose, die nun ein zweites Leben hat. In der Seitenwand der Dose ist ein kleines Loch, was beim Kauf noch mit einem Stück schwarzen Klebeband verschlossen ist.  Auf der Rückseite der Dose ist Fotopapier befestigt.

 

Entfernt man den Aufkleber, kann durch das Loch Licht in die Dose einfallen, das Loch bündelt das Licht und projiziert es auf das dahinterliegende Fotopapier.

 

So funktioniert die Fotodosenlochkamera
So funktioniert die Fotodosenlochkamera

Um das Fotopapier ausreichend zu belichten, ist eine Aufnahmedauer von mehreren Monaten notwendig, abhängig vom Lichteinfall am Befestigungsort kann die Zeit zwischen 4 bis 6 Monaten, innerhalb von Gebäuden auch bis zu 12 Monaten liegen.

 

Los geht’s:

 

Suche einen guten Platz für die Dose. Dieser sollte vor Pfandpiraten, direkten Regenfall oder Wassereinfluss geschützt sein.

 

Nun musst Du diesen Platz erreichen und die Dose dort befestigen, und zwar so, dass sie sich nicht mehr bewegen kann.

Fotodosenbild - hier ein wunderschöner Schimmelpilz
Fotodosenbild - hier ein wunderschöner Schimmelpilz

Wenn Du sie mit Klebeband befestigst, beachte, dass sich dieses durch Umwelteinflüsse auflösen könnte, ratsam ist hier stabiles Panzertape, Kabelbinder etc.

 

 

Das Loch der Dose zeigt in die Richtung, die aufgenommen werden soll.

 

 

Wenn die Dose richtig befestigt ist, muss das Klebeband vom Loch abgezogen werden. Ab jetzt beginnt die Belichtung. Am besten Datum und Ort notieren, denn manchmal vergisst man das über die Monate.

 

Diese Daten kannst Du gern Beuteltier ART mitteilen, dann wird es einen Erinnerungsservice zum Zeitpunkt des Dosen-Entfernens geben.

 

 

Nun heißt es eigentlich nur noch warten, warten, warten...

 

In der Zeit kannst Du dir ja ein paar der Fotodosenbilder anschauen: 

 

Wenn die Zeit gekommen ist, die Dose abzunehmen, ist es eine gute Idee, das Loch wieder zu verschließen, oder die Dose in einen dunklen Beutel zu packen. 

 

Jetzt die Dose einfach wieder zu Beuteltier ART bringen, dort wird das belichtete Fotopapier aus der Dose geholt, gescannt, und man kann sein Bild digital für 4,50 € mit nach Hause nehmen. 

Auf Wunsch kann das Bild auch professionell gedruckt werden.

 

Und nun viel Spaß mit der Dose!

 

Die Fotodosen gibt es bei BeuteltierART
Die Fotodosen gibt es bei BeuteltierART


Adresse

BeuteltierART in Leipzig, Könneritzstraße 24 


offen

Achtung: Am Fr, 22.06. und Sa, 23.06. bleibt die Galerie geschlossen. 

Ab Dienstag wieder normal geöffnet. 

Di - Fr 13 - 19 und Sa 13 - 16 

nach Absprache gern zu anderen Zeiten

Kontakt

Susanne Höhne

susanne(at)beuteltier-art.de

+49 179 7380128