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Rückblick Januar 2019 - ein aufregender Monat

Rückblick Januar 2019 Kunstmesse, Vision, SOMBA und Vernissage mit Juli Schupa

Meine erste Kunstmesse, eine Vernissage und meine Vision wird lebendig

Im Januar habe ich einen Schnellstart hingelegt und das erste Mal an einer Kunstmesse teilgenommen. Einmal kurz durchatmen und schon kam das nächste große Ding:

Ich habe mich intensiv mit meinen Zielen für die Galerie auseinander gesetzt. Heraus kam ein Motivationsschub und viele neue Ideen mit einer klaren Richtung. Dann stand auch schon die erste Vernissage des Jahres bevor: Juli Schupa und ihr Blick auf Beton.

 

Für mich war es ein aufregender Monat, aber lies selbst:

 

 

Meine Vision wird lebendig

Gleich am Anfang des Jahres habe ich mit damit beschäftigt, was mich eigentlich antreibt und meine Vision aufgeschrieben. Das war gar nicht so einfach, dabei habe ich Vieles in Frage gestellt und gründlich überlegt, was ich wirklich möchte. Ein Ergebnis war, dass ich in Zukunft Künstlern helfen möchte, ihr Leben zu leben und ihre Kunst in die Welt zu tragen.

 

Meine Vision: Menschen mit Kunst glücklich machen und Künstler unterstützen
Meine Vision: Menschen mit Kunst glücklich machen und Künstler unterstützen

Vision wird lebendig Teil 1: Aufschreiben und sehen, was passiert

Allein durch das Aufschreiben ist das Ziel gleich näher gerückt.

  1. Ich habe mein Ziel jetzt immer vor Augen und richte meine Entscheidungen danach aus.
  2. Aber noch viel cooler ist der Effekt, dass ich durch das Zeigen meiner Vision gleich tolle Reaktionen bekommen habe.

So hat mir diese Woche eine Künstlerin geschrieben, die gern bei mir ausstellen möchte.

Aber nicht nur das: Sie hat sich zuvor meine Website genau angeschaut und meine Vision gelesen.

Daher hat sie mir berichtet, dass sie schon lange nach einem guten Online-Kurs für Künstler sucht und schon mehrere ausprobiert hat. Im deutschsprachigen Raum gibt es anscheinend nicht viel Auswahl.

 

Jetzt kommt der Clou:

Sie hat mir angeboten, mir von ihren Erfahrungen zu erzählen und hat mir gesagt, was sie sich von solch einem Kurs erhofft. Wau, ich bin echt begeistert! So viele wertvolle Anregungen und darüber hinaus noch zu hören, dass meine Idee willkommen ist. Jetzt bin ich gleich noch motivierter, meine Ziele zu erreichen.

 

 

Vision wird lebendig Teil 2: In mich investieren

Dieser Schritt hat es in sich. Bisher habe ich mich mit allen Ideen und Versuchen selbst durchgekämpft und viel ausprobiert. Dann heißt es reflektieren, was gut klappt und was nicht. Für mich ist es meine erste Selbständigkeit und ein kalter Sprung in die Gewässer des Kunstmarktes.

 

Früher kam ein Coaching für mich nicht in Frage und ich habe gedacht, sowas brauch ich nicht.

 

Nun bin ich im Jahr 3 mit meiner Galerie. Meine Geschäft wächst langsam heran, aber aus finanzieller Sicht leider etwas zu langsam. Zudem ist die neue Idee entstanden, noch mehr online zu wagen: Ein Programm für Künstler oder eine Plattform, um Künstler und Kunstinteressierte zusammen zu bringen. Diesmal möchte ich nicht komplett bei Null anfangen.

 

Bereits mit meiner Teilnahme am Content-Kurs von Judith Peters Sympatexter, habe ich erfahren, wie sehr eine gute Anleitung und eine Gruppe helfen. Es ist viel besser, als allein im Nebel zu tappen und alles selbst probieren zu müssen.

 

Falls du dich gewundert hast, wie ich es schaffe, jede Woche einen Blog-Artikel zu veröffentlichen, mit so lebendigen Inhalten - dank Judith klappt es :)  Ohne diesen Kurs hätte ich das sicher nicht hingekriegt.

 

Soll ich oder soll ich nicht? - Ich möchte meine Träume verwirklichen
Soll ich oder soll ich nicht? - Ich möchte meine Träume verwirklichen

Darum habe ich mich für meine Online-Pläne für einen Coaching-Gruppen-Kurs namens SOMBA entschieden, der von Sigrun durchgeführt wird. Sigrun kommt ursprünglich aus Island und richtet sich an Frauen, die online ein Geschäft aufbauen möchten. Das Wichtigste ist, dass eine Leidenschaft dahintersteht.

 

Das Programm gibt es schon mehrere Jahre und es gibt unglaublich viele begeisterte Teilnehmer. Eigentlich fand ich das nicht ganz geheuer. Doch als auch Judith über ihre positiven Erfahrungen damit erzählte, habe ich es mir genauer angeschaut.

 

Obwohl ich bisher dachte, ein Coaching sei nichts für mich, haben mich die Workshops, die Sigrun während ihrer Launch-Phase (das ist das Marketing-Wort für Werbezeitraum) angeboten hat, ganz von ihr überzeugt. Denn sie ist wirklich direkt auf den Punkt und sieht schnell das Problem. Am besten an ihrer Methode finde ich das Prinzip: Machen. “Better done than perfect”.

 

Sehr passend, dass ich mir gerade erst das Buch mit dem Titel “Machen, nicht denken” von Richard Wiseman als Weihnachtslektüre geholt hatte - übrigens sehr lesenswert.

 

Irgendwie hatte ich mich dann ziemlich schnell für das SOMBA-Programm bei Sigrun entschieden. Erst habe ich mit mir gehadert, so viel Geld in die Hand zu nehmen. Und mich etwas geniert, mit anderen im Freundeskreis darüber zu reden.

 

Aber der erste Erfolg ist schon da:

Allein die ersten Videos haben mir unglaublich viele Klick-Momente gebracht. Ich habe jetzt ein Fülle an Ideen im Kopf und das Beste: Ich sehe einen Weg, diese in die Tat umzusetzen. Bis jetzt bin ich sehr glücklich mit meiner Entscheidung und genieße das hilfsbereite und motivierende Klima der Gruppe. Heute sehe ich es als wichtigen Invest in mich selbst, der mich anspornt, meine Ziele zu erreichen. 

 

Vision wird lebendig Teil 3: einfach Anfangen

Ich habe festgestellt, dass ich diesen Monat schon drei kreativen Menschen geholfen habe - und sie mir. Das mögen zwar alles Kleinigkeiten sein, doch es hat mir überhaupt bewusst gemacht, dass ich meine Vision bereits in kleinen Schritten realisiere:

 

 

1. Der Traum, Synchronsprecherin zu werden

Vor zwei Wochen habe ich eine Freundin getroffen. Wir waren vor einigen Jahren zusammen im Karate-Verein und hatten uns bestimmt zwei Jahre lang nicht gesehen. Sie ist fest angestellt, alleinerziehend und hegt seit längerer Zeit einen Traum:

Sie möchte Synchronsprecherin werden. Langsam nähert sie sich ihrem Ziel. So hat jetzt in Leipzig eine passende Ausbildung gefunden, doch leider ist diese noch zu teuer für sie.

 

Weil sie meinen Blog verfolgt und gesehen hat, wie ich von meinem Angestellten-Job zu meiner Galerie gekommen bin, hat sie mich gefragt, ob wir uns nicht mal treffen wollen. Wir haben uns sofort wieder gut verstanden und dann gemeinsam überlegt, wie sie auf anderen Wegen ihrem Ziel näher kommen kann.

 

Herausgekommen ist eine Liste mit Ideen, die sie in Angriff nehmen möchte: Von der Theater-Gruppe über einen eigenen Blog, auf dem sie über ihre Schritte berichtet und einfach selbst Sachen vorlesen und veröffentlichen kann, bis hin zu meinem Buchtipp “Wishcraft” von Barbara Sher. Dieses Buch hat mir damals geholfen, meine Galerie-Idee in die Tat umzusetzen.

 

 

2. Mehr Sichtbarkeit: Ein gutes Angebot muss gezeigt werden

JeaPics, die mit mir zusammen auf der Messe war, macht neben ihren künstlerischen Fotos hin und wieder Fotoshootings, vor allem für Freunde oder für Projekte, die sie spannend findet. Weil mir ihr Stil sehr gut gefällt, habe ich JeaPics gefragt, ob sie mit mir ein Business-Portrait machen würde. Dabei ist mir aufgefallen, dass dieses Angebot gar nicht auf ihrer Website steht.

 

Da sie die Fotografie bisher nur nebenberuflich betreibt, wollte sie es lieber nicht offiziell anbieten. Durch mein Fragen hat sie sich entschieden, es nun doch auf ihrer Seite zu zeigen. Klasse, denn nur wenn das Angebot zu sehen ist, kann es auch gefunden werden.

 

JeaPics macht Fotokunst, liebt es Schwarz und bietet Fotoshootings an
JeaPics macht Fotokunst, liebt es Schwarz und bietet Fotoshootings an

3. Schwarzer Stoff für ein Fotoshooting

Eine Freundin, die als selbständige Fotografin arbeitet, hat kurzfristig nach schwarzem Stoff für ein Foto-Shooting gesucht. Als alter Messe-Fuchs hatte ich diesen parat und ihr gleich am nächsten Tag vorbei gebracht.

Wir hatten uns vor mehr als 15 Jahren das letzte Mal gesehen - damals waren wir beide noch angestellt statt selbständig - und uns total aus den Augen verloren. Obwohl wir nah beieinander wohnen, haben wir uns gegenseitig nur aus der Online-Ferne beobachtet. Bei meinem Besuch habe ich mich gleich heimisch gefühlt, wir haben uns sofort wie früher unterhalten, nur die Themen haben gewechselt. Das nächste persönliche Treffen ist bereits geplant.  

 

 

Was sonst noch im Januar los war

“Concrete artworks” oder Betonkunst - Vernissage mit Juli Schupa

Juli Schupa hatte mir letztes Jahr eine tolle Künstler-Bewerbung geschickt und wir hatten uns daraufhin getroffen und ihre Ausstellung bei mir geplant. Am 19.01. war es dann soweit. Zusammen mit ihrem Freund kam sie schon Sonnabend mittags angereist und wir haben zusammen die Bilder aufgehängt.

 

Dann gab es gleich eine Premiere: Während unserer Vorbereitungen kam ein guter Kunde von mir vorbei, der schon sehr gespannt auf Julis Bilder war. Durch meine Vorankündigung in meinem Newsletter hatte er sich bereits in einige von Julis Beton-Gemälde verguckt und wollte sie gern in echt sehen.

 

Concrete Artworks - Julis Bilder in der Galerie - Foto von ToniK Picturesque
Concrete Artworks - Julis Bilder in der Galerie - Foto von ToniK Picturesque

Da er nur nachmittags konnte, hatte ich ihn eingeladen, doch schon beim Aufhängen vorbei zu kommen. Gesagt, getan, er schaute sich seine Favoriten an und hat prompt zwei Stück gekauft -  noch vor der eigentlichen Vernissage. Juli und ich waren baff und hoch erfreut. Die Bilder durften noch eine Woche in der Galerie hängen bleiben, mit einem roten Punkt versehen. Juli hat ihm dafür eine Postkarte mitgegeben, die es von einem der Bilder gab.

 

Wir haben so gelacht, als er uns ein Foto geschickt hat: Die kleine Postkarte hing etwas verloren zu Hause an der weißen Wand, die für das Bild vorgesehen war. Darunter der Text: “Ihr habt mich glücklich gemacht”. 

 

DJ Insannia in Action - Foto von ToniK Picturesque
DJ Insannia in Action - Foto von ToniK Picturesque

Der Vernissage-Abend verlief sehr entspannt, DJ Insannia versorgte uns mit passenden Klängen und es gab eine wunderschöne Atmosphäre. Tatsächlich haben sich einige Gäste für die Bilder mit dem roten Punkt interessiert. Die Ausstellung läuft noch bis Ende März.

 

Neue Art Dresden - Mein erstes Mal Kunstmesse

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal bei einer Kunstmesse: Die Neue Art Dresden ging vom 4. bis 6. Januar 2019. Was ich alles davor, dabei und danach gemacht habe und wie es für meine Galerie lief, erfährst Du hier.  

 

Leipziger Unternehmerinnen Stammtisch

Der letzte Abend des Januars galt dem Unternehmerinnen-Stammtisch. Wir waren insgesamt 21 Frauen und haben uns zu Speis und Getränk in der Gosenschenke “Ohne Bedenken” in Leipzig getroffen. Mit Fotos und Berichten haben wir die monatlichen Treffen des letzten Jahres Revue passieren lassen; letzten November war ich auch mal Gastgeberin der Runde.

Dann haben wir die Aktivitäten für das nächste Jahr geplant, jeden Monat gibt es eine Veranstaltung. Ich freue mich schon sehr darauf.

 

Ausblick Februar 2019

  • Ich gehe meine Strukturprobleme an: Andrea Festag von Die gute Verwaltung möchte mir bei meiner Prokrastination, ebenfalls bekannt als Aufschieberitis, helfen.
  • Veranstaltungstechnisch gibt es im Februar eine kleine Verschnaufpause, doch die Vorbereitungen für März laufen heiß:

 

Zwei Mal Markt im Werk 2 in Leipzig

  • Sa 02.03. 12–22 Uhr und So 03.03. 12–21 Uhr Halle A Graphic Days Leipzig mit Juli Schupa
  • So 10.03 Dark Market im Werk 2, am Nachbarstand mit JeaPics

 

Gleich drei Lesungen zur Buchmesse “Leipzig liest”

  • Do 21.03.2019, 19:00

Florian L. Arnold: Pirina

Eine Geschichte von Flucht und Verlorengehen und der Suche nach Liebe und Heimat.

Moderation: Barbara Miklaw

  • Fr 22.03.2019, 19:00

Sandra Brökel: Das hungrige Krokodil

Berührender Roman, der während des Prager Frühlings 1968 spielt. Basiert auf wahren Ereignissen.

  • 23.03.2019, 20:00

Christian von Aster: Ein Brief vom Keilerstein

Über ein Kleinod dunkler Phantastik. Aber Vorsicht, diese sinistre Briefnovelle ist nichts für Zartbesaitete. Die Original Illustrationen von Holger Much sind ausgestellt.

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Kommentare: 1
  • #1

    Viviane G. (Samstag, 02 Februar 2019 17:47)

    Dein Blog ist einfach ein Träumchen. Bin immer wieder begeistert. 1000 Dank für alles �